Waldlehrgang

Schulkis treffen sich im Strübberhoek mit dem Förster

Für die Schulkinder stand wieder ein besonderes Projekt an. Gemeinsam mit den Fünf- und Sechsjährigen aus der Arche Noah machten sie sich auf in den Wald und begaben sich dort gemeinsam mit dem Förster auf Entdeckungstour.

 

Als Erstes wurde auf einer Karte geschaut, wo der Strübberhoek in Laer eigentlich ist. An welcher Stelle ist auf der Karte Wald und wo nicht? Und welcher Wald ist der, in dem sich die Kinder gerade befinden? Dann ging es richtig los, und die Schulkis lernten ganz anschaulich eine Menge über den Wald.

 
Beispielsweise hängten sie einen Hut in eine Fichte und klärten die Frage, wo dieser sich wohl in einem Jahr befände. Die erstaunliche Antwort: an der gleichen Stelle, denn Fichten wachsen stets nur oben weiter. Dann wurden etliche Tiere und Pflanzen mit der Becherlupe genauer untersucht.

 
Die Schulkis staunten nicht schlecht, als sie plötzlich – gut getarnt – einen Frischling im Laub fanden und ein Dachs sie durch das Laub anstarrte. Diese und weitere Tiere waren aber nur ausgestopft und sollten zeigen, wie gut die Waldbewohner an ihre Umgebung angepasst sind. Deshalb fiel den Kindern auch sofort auf, was nicht in den Wald passt: An einem Zweig hingen plötzlich bunte Ostereier – sehr schlecht getarnt. Nur ein Tier war nicht ausgestopft, und zwar die aufmerksame Hündin des Försters, die den gesamten Ausflug begleitete.

 

Die Löwenzähne gehen jede Woche in den Wald und lieben diese Freitage, aber der Rundgang mit dem Förster verschaffte ihnen noch einmal ganz andere Einblicke in eine Umgebung, die sie ansonsten meistens nur bespielen.

 
 

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